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Das Familienzentrum macht mit . . . .
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Einladung zur Info-Veranstaltung „Vorbereitung auf den Ruhestand“

Wald-Projekt: Mit der Schulkind-Ferienbetreuung in den Wald

Im Rahmen des anlaufenden Waldprojektes der Gemeinde Althengstett werden in den kommenden Jahren – gefördert durch eine Bürgerstiftung –  verstärkt waldpädagogische Angebote gemacht. Ziel ist es, Kinder und Erwachsene über den Wald zu informieren und Begeisterung für den Wald und seinen Schutz zu wecken.

In diesem Rahmen fand im Sommer ein Waldtag im Rahmen des Sommerferienprogramms statt. Aber auch die Schulkindbetreuung machte in ihrem Ferienbetreuungsangebot einen Ausflug in den Wald. 20 Kinder trafen sich am 08.09. um den Wald zu erleben und sich die Veränderungen im Wald auf Grund des Klimawandels kindgerecht erklären zu lassen. Unterwegs war die Kindergruppe mit dem neu gegründeten “Team Wald”, darunter Gisela Strauss vom Familienzentrum und Armin Winterstein als Referent, der sich auch als Vorsitzender im BUND OV-Althengstett und Umgebung engagiert.

Begonnen hat der 3stündige Rundgang beim Schnaufferteich. Herr Winterstein zeigte den Baum des Jahres und erläuterte, welche Bäume im Klimawandel eher eine Zukunft haben und welche unter den sich verändernden klimatischen Bedingungen leiden werden. Vor dem Baum des Jahres, der Fichte, vertieften wir den Unterschied zwischen Nadelbäumen wie Fichte und Tanne. Die Kinder erfuhren, dass beide Nadelbaumarten große Probleme mit dem Klimawandel haben. Herr Winterstein erläuterte, dass der Wald der Zukunft wahrscheinlich eher aus verschiedenen Baumarten bestehen wird und dass der Laubwaldanteil zunimmt. Auch die Rolle unserer neu geschaffenen Waldrefugien erläuterte er in diesem Zusammenhang.
Eine Steilvorlage in die Auseinandersetzung mit der Tierwelt im Wald gaben die beiden Eichhörnchen, die vor der Gruppe posierten. Herr Winterstein erläuterte den Unterschied zwischen den roten einheimischen Eichhörnchen und den eingewanderten, kräftigeren grauen nordamerikanischen Eichhörnchen. Die Kinder erfuhren auch, dass es über 100 Ameisenarten in Deutschland gibt. Die Ameise spielt als “Waldpolizei” eine wichtige Rolle für den Wald.

Zum Abschluss und Höhepunkt des Waldrundganges besuchte die Kindergruppe die entstehende “Waldfarm” am Eingang des Schnaufferwaldes. Auf dem Gelände soll in den kommenden Monaten Stück für Stück ein Ort der Bildung und Begegnung rund um den Wald entstehen.