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Karl Gretchen

Liebe Leser, in der heutigen Ausgabe wendet sich ein Kindergartenkind mit seiner Geschichte an Sie. Frida ist 6 Jahre alt.

Hallo liebe Leute,

heute möchte ich Euch unbedingt etwas von einem ganz besonderen Tag aus meinem Kindergarten erzählen. Also das war so:

Als der Kindergarten noch geschlossen war wegen Corona, da durften alle Kinder zu Hause einen Stein bemalen und ihn dann auf eine Mauer am Kindergarten legen. Ich habe sogar 5 Steine mit Oma und Mama bemalt. Umso mehr Steine dazugelegt wurde, umso länger wurde die Steinschlange. Das war die “Coronaschlange“. Natürlich ist das kein so schöner Name für die tolle Schlange, deshalb haben sich viele Kinder einen neuen Namen ausgedacht.

Und heute war es soweit, wir haben im Kindergarten ein “Schlangennamensgebensfest“ mit Taufe gefeiert. Lustig, oder? Erst hat die Erzieherin den Schlangenkopf mit ein bisschen Wasser betupft und dann durften wir Kinder das auch noch machen.

KARL GRETCHEN – so heißt jetzt unsere Kindergartenschlange.

Wir findet ihr diesen Namen? Ich finde ihn lustig, aber irgendwie auch komisch. Jedenfalls habe ich ihn zu Hause bei Mama schon gar nicht mehr gewusst. Gut, dass wir Kinder im Kindergarten ein Namensschild für Karl Gretchen gemalt haben. Das hängt auch schon am Gartenzaun! Wollt Ihr, liebe Leute, auch noch wissen, wie viele Steine Karl Gretchen bekommen hat? Wir Vorschüler haben sie gezählt, ich glaube es waren 700 oder vielleicht 303 oder vielleicht auch 100 Steine. Am besten kommt Ihr einfach mal bei meiner Kita in der Nordstraße vorbei. Ich jedenfalls finde unsere Schlange einfach super und das “Schlangennamensgebensfest“ auch!

Bis bald Frida (Kindergartenkind der Nordstraße)

Karl Gretchen