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Die „Hexe Sauerkraut“ besuchte uns im Fronäckerhaus
Schwarzwälder_Bote_
„Der kann ja echt zaubern!“
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Das Familienzentrum Althengstett hatte seine Beiratssitzung am 13. Februar 2020

von 19.00 Uhr bis ca. 20.00 Uhr im Ratssaal Neuhengstett

Der Beirat ist das Gremium der Bürgerbeteiligung im Familienzentrum. Im Beirat sitzen Vertreter verschiedener Vereine, Kirchen, aus den Ortsteilen und besonders aus der Elternschaft.

 

TOP 1: Begrüßung und Vorstellungsrunde

Nach der Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden Richard Dipper gab es eine Vorstellungsrunde. Erfreulicherweise nahmen viele neue Interessierte teil.

 

TOP 2: Franziska Binczik und Barbara Ogbone: Die neue Doppelspitze stellt sich vor

Die Gemeinde Althengstett hat das Familienzentrum als Vierte Säule neben Hauptamt, Bauamt und Kämmerei eingerichtet – gewissermaßen als Amt für Erziehung, Bildung, Betreuung und Familie.

Frau Binczik hat seit dem 01.09.2019 den Bereich „Bildung und Betreuung“ verantwortlich übernommen,

Frau Ogbone seit dem 15.10.2019 den Bereich „Netzwerk und Begleitung“.

Neben gemeinsamen Themen wie der Weiterentwicklung des Familienzentrums, Zusammenarbeit mit Familien und Vernetzung der Institutionen ist Frau Binczik insbesondere Ansprechpartnerin für Belange der Kindertagesstätten, Frau Ogbone Ansprechpartnerin für Belange der Schulkindbetreuung und das begleitende Programm.

Nach der Präsentation der Arbeitsbereiche und Zuständigkeiten wurden Fragen der Beiratsmitglieder geklärt:

– Wie viele Personen arbeiten aktuell im Familienzentrum? – Antwort: ca. 50 – 70 Mitarbeiter, die hauptsächlich im Bereich der Kindertageseinrichtungen tätig sind.

– Ist die Schule im Familienzentrum integriert? – Antwort: Der Schulbereich ist eine eigenständige Institution. Die Schulkind- und Ferienbetreuung dagegen läuft über die Gemeinde. Aktuell bemüht sich die Gemeinde um einen Neubau, der die Kapazitäten der Grundschule, die ausgeschöpft sind, erhöhen soll. Das Familienzentrum ist eng in den Planungsprozess eingebunden. Das Gebäude soll so errichtet werden, dass es auch unabhängig von der Grundschule genutzt werden kann. Außerhalb der Schulzeit können Räume vom Familienzentrum genutzt werden. Die sind auch notwendig, nachdem immer mehr Raumanfragen eingehen.

 

TOP 3: Planung Klausursitzung im Frühsommer

Aufgrund der Veränderung mit der neuen Doppelspitze als Leitung befindet sich das Familienzentrum im Umbruch. So kam die Überlegung, dem Beirat eine neue Rolle zu geben, welche im Rahmen der Klausur herausgearbeitet werden soll. Die Klausursitzung soll am 27.Juni 2020 voraussichtlich vormittags evtl. im e.V. Gemeindehaus Althengstett oder im Rathaus Althengstett stattfinden (Uhrzeit und Ort wird noch bekannt gegeben).

Die Zusammensetzung und Rolle des Beirates wird sich ändern, der Beirat soll intensiver mit eingebunden werden. Wir besprechen weitere Entwicklungen im Familienzentrum und beschäftigen uns mit den Strukturen des Beirates. Frau Kleinert (Dipl.-Soz.päd. (FH) vom Evangelischen Landesverband, Fachbereich Familienzentren) wird beim Klausurtag die Moderation prozessbegleitend übernehmen.

TOP 4: Verschiedenes

Frau Angelika Hener berichtete über den Begegnungsraum in Neuhengstett (ehemalige Metzgerei Rössle). Der Raum wurde im Rahmen des Projektes „Gemeinsam in Vielfalt III“ von Ehrenamtlichen Bürgern und Geflüchteten umgebaut.

Der Begegnungsraum wird vielfältig genutzt, es gibt aktuell einen Nähtreff, Spielenachmittage und –abende, einen Darttreff, Kreativangebote in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum und Meditationsangebote. Ein syrischer Flüchtling, der ausgebildeter IT-Fachmann ist, bietet regelmäßig sonntags Internetkurse an.

Der Raum wird gut angenommen. Es gibt viele weitere Ideen. Aktuell werden Nähmaschinen gesucht.

Frau Hener ist es ein Anliegen, dass der Begegnungsraum mehr ins Familienzentrum integriert und als Werbung mit in den Faz Flyern aufgenommen werden.

Frau Lilli Beuerle (vom Arbeitskreis Asyl Althengstett e.V.) gibt Müttern  ehrenamtlich Deutschunterricht. Besonderen Wert legt sie darauf, dass sich die Mütter im täglichen Leben verständigen können – z.B. bei Elterngesprächen und Elternabenden der Schule. Dies ist eine wichtige Initiative, die den ehrenamtlichen Rahmen allmählich sprengt. Es sind immer 2 – 12 Mütter die aber über den Unterricht hinaus Bedarf an Eingliederung in den Alltag haben. Frau Binczik sagt, dass dies auch in den Kitas immer mehr zum Thema wird. Man gehe auf die Integrationsmanagerinnen der Gemeinde zu.

Der Nächste Termin der Beiratssitzung, wird voraussichtlich am 01.Oktober 2020 um 19.00 Uhr stattfinden.